Kinderumfrage vom Juli/August 2024

Nachfolgend die Zusammenfassung, die komplette Auswertung gibt’s hier.
Teilnahme:
Durch die wenige Kinderzahl in den Ferien, die Organisation der Büroarbeiten und das spätere Homeoffice haben es mir nicht ermöglicht, die Umfrage mit mehr Kindern durchzuführen.
Dennoch wurden mehr al 50% der Kinder befragt, was einen guten Überblick der Kindermeinungen zu unserer Einrichtung und unserer Arbeit ermöglicht.
Kommst du gerne in den Kindergarten?
Nicht nur die reine Zahl von 94,30% „Ja“-Stimmen überzeugt, sondern auch die vielen Gründe zeigen auf, dass unser Kindergarten viele Gründe bietet, warum die Kinder gerne kommen.
Wo gehe ich im Kindergarten gerne hin und wo nicht?
Die ersten zwei begehrtesten Orte in unserem Kindergarten sind der wunderschöne Garten und unser Atrium. Beide laden die Kinder dazu ein, auf weiten Raum frei zu spielen, zu toben oder sich in Hecken und Büschen zurückzuziehen.
Die zwei nicht begehrtesten Orte sind zwei Gruppenräume, wo das Spielzeug oder die dortigen Gruppenkinder entscheidend waren.
Da sich unser Gruppenstrukturen mit jedem neuen Schuljahr/bzw. dem Weggang der Vorschulkinder und den Eingewöhnungen der Dreijährigen, neugestaltet, könnte das Ergebnis zum jetzigen Zeitpunkt schon wieder ganz anders ausfallen.
So ist…meine Bezugsperson!
Bei uns im Kindergarten wird in allen Gruppen mit der ErzieherInnen viel gebastelt und gestaltet, was die Kinder auf ganz unterschiedliche Weise fördert und fordert.
Sehr treffen ist, dass das „Schimpfen“ und „Trösten“ das gleiche Ergebnis erzielt haben. Dies spiegelt unseren Alltag genau wider.
Im Kindergarten sind viele Kinder zusammen und jedes Kind hat seine eigenen Bedürfnisse. Nicht immer passt das eine Bedürfnis zu dem anderen, es kommt zu Streit und auch zu Auseinandersetzungen mit Regeln, welche für ein gutes Miteinander aufgestellt wurden.
Aber nicht nur Streit untereinander bringen Tränen hervor, sondern auch ein aufgeschürftes Knie und „Heimweh“ nach den Elternteilen.
Hier ist die Bezugsperson natürlich die erste und auch häufig die liebste Ansprechpartnerin.
Wie gefallen dir die Aktivitäten im Kindergarten?
Dieses Ergebnis war fast nicht anders zu erwarten. 😉
Es ist verständlich, dass alle Kinder, welche in die Wachgruppe gehen können und diese Möglichkeit wirklich toll finden, die „Schlafenzeit“ beziehungsweise in ihrem Falle die „Ausruhzeit“ als nicht so gut bewerten.
Von 23 Wachgruppenkinder haben 17 Kinder nach diesem Prinzip abgestimmt, nur 6 Wachgruppenkinder fanden auch die Schlafenzeit gut.
Bei Kuchen, Süßigkeiten und Spielen sagt ein jedes Kind „Ja“, und so sind unsere Geburtstagsfeiern natürlich auf Platz 2 der Umfrage gelandet.
Bei Platz 3. sieht man die Übereinstimmung mit den Lieblingsorten unserer Einrichtung. Sport heißt Bewegung und das machen viele Kinder gerne und zwar in unserem „Atrium“.
Aktivitäten wie die „Lese-Heike“ und Handarbeitsoma können die Kinder jederzeit frei auswählen.
Aktivitäten wie der Impulstag, die monatliche religiöse Andacht und dir Vorschule sind teil unseres Konzeptes und können den Bedürfnissen aller Kinder nicht immer gerecht werden.
Da jedoch alle Aktivitäten mehr als die Hälfte an positiven Stimmen haben, sind wir zufrieden mit diesem guten Ergebnis.
Ich darf selber entscheiden wo/was ich spielen will!
Diese zwei Fragen war für die Kinder doch etwas komplizierte wie gedacht.
Nur durch Beispiele konnten die Kinder eine Aussage treffen und ich mir ist selbst während der Befragung aufgefallen, dass es gar keine einfachen Antworten auf diese Fragen gibt.
Durch unseren Tagesablauf und die Aufsichtspflicht können die Kinder nicht immer überall spielen, wo sie es gerne täten.
Durch unsere Gruppenstrukturen und gemeinsamen Regeln für eine gutes Miteinander ist auch die freie Wahl der Spielzeuge nicht immer gegeben.
Ich vermute, dass bei vielen Kindern das Bauchgefühl ausschlaggebend war und wenn ich mit dieser Vermutung richtig liege, ist auch das doch trotz aller Gedenken ein schönes Ergebnis für unser Team und unsere Einrichtung.
So ist das Spielzeug in meiner Gruppe!
Hierzu gibt es nicht all zu viel zu sagen, da die Darstellung doch mehr als aussagekräftig ist.
Jeder Erzieher wird sich das Ergebnis annehmen und schauen, wie er die negativen Stimmen zukünftig in positive Stimmen verwandeln kann.
Jedoch muss an dieser Stelle auch nochmal gesagt werden, das nicht alle Bedürfnisse Berücksichtigung finden können und das unser teiloffenes Konzept dazu einlädt, die Spielmöglichkeiten der anderen Räume zu nutzen und auf die Suche nach dem Spielzeug gehen, womit man gerade spielen möchte.
Das wünsche ich mir vom/im Kindergarten!
22% der Kinder hatten ganz verschiedene Wünsche.
Wünsche, die schwieriger oder einfacher zu erfüllen sind.
Was mir jedoch beim Nachfragen aufgefallen ist, ist das viele Wünsch zu dem Zeitpunkt von Seitens der Kinder noch gar nicht ausgesprochen wurden.
Zusammenfassung wurde am 13.02.2025 von Maria Trojahn erstellt.